Den im holden Gefild schon längst entschwund’ne Geschlechter
Weihten der Liebesgöttinn zum Sitz,[21] einschiffte die Scharen
Genua’s — auch Hetruriens und Lombardia’s Krieger,
Guasto, der tapfere Greis, des Fußvolks oberster Feldherr.[22]
Finster blickte sein Aug’. Ergraut in den eisernen Waffen,
Nährt’ er im stetsumwölkten Gemüth’ unziemliches Mißtrau’n
Gegen die Welt: ihn scheuten — nicht liebten die Waffengefährten.
Jetzt von der einsamen Burg von Ischia rief ihn der Kaiser
Wieder zum Kampf, nach erkorener Ruh’ im grauenden Alter:
Denn er kannte die Kraft des schlachtanordnenden Greises.