„Dén dêt et stiérwen!“ Das sagte er stoßweise, mit verhaltenem Groll.

„Wât mei Schwéerpapp eisem Haus schon Kreiz a Léd ugedôn hoût!.... Hién aß ganz verännert.... All Woch könnt hién e poûr môl vôl hém.... An dann péngecht hién dât aremt Kand, daß net ze soen. Mir leiden all dröner.“ Er machte eine lange Pause, nahm den Hut ab und fuhr mit der flachen Hand über die Stirne. „Awer, mir mussen et erdrohen. An d’aß dem Berta sein Doût.“

Der Eidam brach ab und blickte bekümmert vor sich auf den Boden. Ich wollte nicht weiter fragen.

Jetzt wußte ich, daß es aus war mit ihr. Ich sah sie zusammenbrechen. Und ich sah das Berelshaus leiden, abbröckeln, vergehen....

So kommen Elend und Rückgang in manches Haus.... Und der Schuldige trägt nicht mit, weil er seine Schuld nicht einsieht. Die Unschuldigen aber gehen daran zu Grunde. — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — — —

Drunten kamen sie.

Berta versuchte zu lächeln. Ihre schwarzen Augen waren gerötet. Sie hatte viel geweint.

Wir tranken den Kaffee. Berta konnte nichts essen. Sie sah elend aus.

Ich wollte essen, wollte. Aber auch ich brachte nichts hinunter. Ein bitterer Geschmack lag mir auf der Zunge.