Du hast mir das Herz erleichtert und du hast mir Hoffnung und Zuversicht gegeben. Weil du mir schreibst, daß deine Mutter und deine Schwester von deinem Briefe wissen. Und weil sie auf unserer Seite stehen, gegen den Vater.

Wir siegen, schreibst du; der Vater muß in einigen Monaten einwilligen, muß.

Wie schön ist deine Zuversicht, Berta, wie schön und tröstlich!

Gerade so groß ist meine Liebe.

Einen Besuch soll ich einstweilen nicht machen. Weil ich hierdurch deinen Vater nicht besser stimmen würde. Und weil du meinen letzten Besuch bis jetzt nicht erwidern konntest.

Meine liebe Berta! Ich füge mich deinem Rate, weil ich Vertrauen in dich habe.

Aber, wenn es sein müßte, würde ich tausendmal zu dir kommen. Tausendmal würde ich den Weg zu Fuß machen, wenn ich dich damit erobern könnte.

Berta, ich füge mich, weil dein Vorschlag in mir neue Hoffnung weckt. Denn du schreibst, daß du mich auf dem Neumarkt[A] in Luxemburg wiedersehen willst, um mir noch vieles zu sagen, um mir dein Herz auszuschütten.

Bis dahin sind es noch dreiundzwanzig Tage. Aber ich warte. Weil du es willst...