„Jô, Mononk.“
Das war nicht mehr das schwermütige Lied von der unglücklichen Liebe.... nicht mehr, wie gestern Abend.
Also hat Sisi sich doch gefügt.... also doch....
Als der Oheim die beiden Briefe gelesen hatte, war er beruhigt.
„Um Neimârt wèrde mer jo héeren, wé et stêt,“ meinte er. Natürlich käme er auch hin. Und wenn alles gut stände, würde er einige Tage später zu den Berelsleuten gehen. Dann würde er auch wohl das „Jawort“ erhalten.
So war das Weihnachtsfest doch noch ein Hoffnungsfest geworden.
Und so erwartete ich vom neuen Jahr, was das alte nicht eingelöst hatte.
Aus blauem Himmel lächelte die Sonne dem neuen Jahre. Das hatte seinen schönsten Winterschmuck angelegt. Im Rauhreif glitzerten die Bäume.
So kam das neue Jahr zu uns ins Merschertal, festlich, feierlich.
Auch in meiner Seele war es festlich, hoffnungsfreudig.