Die Stimme versagte mir und ich konnte nur mit äußerster Anstrengung fortfahren:

— Ich gab euch manche Lehren, vergeßt sie nicht! Ich lasse euch das Buch zurück, das heilige Buch, das ich von der Erde mitgebracht habe, das von der Erschaffung der Welt und von der Erlösung und Bestimmung des Menschen erzählt; lest es oft und lebt, wie es sich gehört.

Ich brach wieder ab, da ich fühlte, daß ich zwecklose Dinge redete.

Da trat ein junges Weib aus dem Kreise hervor und sprach:

— Alter Mensch, ehe du fortgehst sage, ob es recht ist, daß der Mann die Frau schlägt?

Diese Worte waren wie eine Losung. Im nächsten Augenblick umringten mich Frauen und Männer und begannen mit traurigen Stimmen zu fragen:

— Alter Mensch, sage, ob es recht ist, daß der ältere Bruder den jüngeren zur Arbeit zwingt, weil er schwächer ist?

— Sage, ob die Kinder das Recht haben, die Eltern aus der Hütte zu treiben, die sie einst selbst erbaut haben?

— Sage, ob es billig ist, daß einer aus dem Volke spricht: „Das sind meine Felder!“ und anderen nicht erlaubt, die Ernte davon einzubringen.

— Ob es recht ist, daß einer dem andern die Frau nimmt?