"Gang, deck im Würmli au si Tisch!" Druf het der Chriesbaum Blätter treit, viel tausig Blätter grüen und frisch. Und's Würmli, us em Ei verwacht's, 's het gschlofen in sim Winterhus; es streckt si und sperrt 's Müli uf Und ribt die blöden Augen us.

Und druf, se het's mit stillem Zahn am Blättli gnagt enanderno und gseit: "Wie isch das Gmües so guet! Me chunnt schier nimme weg dervo."

Und wieder het der lieb Gott gseit:

"Deck jetz im Imli au si Tisch!"

Druf het der Chriesbaum Blüete treit, viel tausig Blüete wiss und frisch.

Und 's Imli sieht's und fliegt druf los, früeih in der Sunne Morgeschin; Es denkt: "Das wird mi Kaffi sy, sie hen doch chosper Porzelin."

"Wie sufer sin die Chächeli geschwenkt!"
Es streckt si troche Züngli dry.

Es trinkt und seit: "Wie schmeckt's so süess,
Do muess der Zucker wolfel sy."

Der lieb Gott het zuem Summer gseit:

"Gang, deck im Spätzli au si Tisch!"
Druf het der Chriesbaum Früchte treit,
viel tausig Chriesi rot und frisch.
Und 's Spätzli seit: "Isch das der Bricht?
Do sitzt me zue und frogt nit lang.
Das git mer Chraft in Mark und Bei
Und stärkt mer d' Stimm zuem neue Gsang."