Siebenter Auftritt
Peter. Albert. Die Vorigen.
Breme.
Willkommen!—Ist Jakob nicht bei euch?
Peter. Wir haben uns bei den drei Linden bestellt; aber er blieb uns zu lang aus, nun sind wir allein da.
Albert. Was habt Ihr uns Neues zu sagen, Meister Breme? Ist was von Wetzlar gekommen, geht der Prozess vorwärts?
Breme. Eben weil nichts gekommen ist, und weil, wenn was gekommen wäre, es auch nicht viel heißen würde, so wollt' ich euch eben einmal meine Gedanken sagen: Denn ihr wisst wohl, ich nehme mich der Sachen aller, aber nicht öffentlich, an, bis jetzt nicht öffentlich; denn ich darf's mit der gnädigen Herrschaft nicht ganz verderben.
Peter. Ja, wir verdürben's auch nicht gern mit ihr, wenn sie's nur halbweg leidlich machte.
Breme. Ich wollte euch sagen—wenn nur Jakob da wäre, dass wir alle zusammen wären, und dass ich nichts wiederholen müsste, und wir einig würden.
Albert. Jakob? Es ist fast besser, dass er nicht dabei ist. Ich traue ihm nicht recht; er hat das Freigütchen, und wenn er auch wegen der Zinsen mit uns gleiches Interesse hat, so geht ihn doch die Straße nichts an, und er hat sich im ganzen Prozess gar zu lässig bewiesen.
Breme. Nun, so lasst's gut sein. Setzt euch und hört mich an. (Sie setzen sich.)
Martin.
Ich bin recht neugierig, zu hören.