WILHELM. Wenn's meine Kinder sind.

MARIANNE. Das mag wohl auch ein Unterschied sein.

FABRICE. Meinen Sie, Marianne?

MARIANNE. Das muß gar zu glücklich sein! (Sie kauert sich zum Knaben und küßt ihn.) Ich habe Christeln so lieb! Wenn er erst mein wäre!—Er kann schon buchstabieren; er lernt's bei mir.

WILHELM. Und da meinst du, deiner könnte schon lesen?

MARIANNE. Jawohl! Denn da tät' ich mich den ganzen Tag mit nichts abgeben, als ihn aus—und anziehen, und lehren, und zu essen geben, und putzen, und allerlei sonst.

FABRICE. Und der Mann?

MARIANNE. Der täte mitspielen: der würd' ihn ja wohl so liebhaben wie ich. Christel muß nach Haus und empfiehlt sich. (Sie führt ihn zu Wilhelmen.) Hier, gib eine schöne Hand, eine rechte Patschhand!

FABRICE. (für sich). Sie ist gar zu lieb; ich muß mich erklären.

MARIANNE. (das Kind zu Fabricen führend). Hier dem Herrn auch.