Amine [beklemmt].
Lebt wohl!
Egle [im Weggehen].
Amine! nun, gehst du nicht mit? Geschwind!
[Amine sieht sie traurig an und schweigt.]
Lamon [faßt Egle bei der Hand, sie fortzuführen].
Ach, laß sie doch nur gehn! Vor Bosheit möcht' ich sterben;
Da muß sie einem nun den schönen Tanz verderben!
Den Tanz mit Rechts und Links, sie kann ihn ganz allein,
Wie sich's gehört; ich hofft auf sie, nun fällt's ihr ein,
Zu Haus zu bleiben! Komm, ich mag ihr nichts mehr sagen.
Egle.
Den Tanz versäumst du! Ja, du bist wohl zu beklagen.
Er tanzt sich schön. Leb wohl!
[Egle will Aminen küssen. Amine fällt ihr um den Hals und weint.]
Amine.
Ich kann's nicht mehr ertragen.
Egle.
Du weinst?
Amine.
So weint mein Herz, und ängstlich drückt es mich.
Ich möchte! - Eridon, ich glaub, ich hasse dich.
Egle.
Er hätt's verdient. Doch nein! Wer wird den Liebsten hassen?
Du mußt ihn lieben, doch dich nicht beherrschen lassen,
Das sagt ich lange schon! Komm mit!
Lamon.
Zum Tanz, zum Fest!
Amine.
Und Eridon?