Amine.
Zu jenen Kränzen
Fürs Fest gebraucht ich sie.
Eridon.
Dazu! Wie wirst du glänzen!
Lieb' in des Jünglings Herz und bei den Mädchen Neid
Erregen!
Egle.
Freue dich, daß du die Zärtlichkeit
So eines Mädchens hast, um die so viele streiten.
Eridon.
Ich kann nicht glücklich sein, wenn viele mich beneiden.
Egle.
Und könntest doch; denn wer ist sicherer als du?
Eridon [zu Aminen].
Erzähl' mir doch vom Fest; kommt wohl Damöt dazu?
Egle [einfallend].
Er sagte mir es schon, er werde heut' nicht fehlen.
Eridon [zu Aminen].
Mein Kind, wen wirst du dir zu deinem Tänzer wählen?
[Amine schweigt, er wendet sich zu Eglen.]
O sorge, gib ihr den, der ihr am liebsten sei!
Amine.
Das ist unmöglich, Freund, denn du bist nicht dabei!
Egle.
Nein, hör nur, Eridon, ich kann's nicht mehr ertragen,
Welch eine Lust ist das, Aminen so zu plagen?
Verlaß sie, wenn du glaubst, daß sie die Treue bricht;
Glaubst du, daß sie dich liebt, nun gut, so plag sie nicht.