MEPHISTOPHELES.
Wenn ich nicht irrte, hörten wir
Geübte Stimmen Chorus singen?
Gewiß, Gesang muß trefflich hier
Von dieser Wölbung widerklingen!

FROSCH.
Seid Ihr wohl gar ein Virtuos?

MEPHISTOPHELES.
O nein! die Kraft ist schwach, allein die Lust ist groß.

ALTMAYER.
Gebt uns ein Lied!

MEPHISTOPHELES.
Wenn ihr begehrt, die Menge.

SIEBEL.
Nur auch ein nagelneues Stück!

MEPHISTOPHELES.
Wir kommen erst aus Spanien zurück,
Dem schönen Land des Weins und der Gesänge.
(Singt).
Es war einmal ein König,
Der hatt einen großen Floh—

FROSCH.
Horcht! Einen Floh! Habt ihr das wohl gefaßt?
Ein Floh ist mir ein saubrer Gast.

MEPHISTOPHELES (singt).
Es war einmal ein König
Der hatt einen großen Floh,
Den liebt’ er gar nicht wenig,
Als wie seinen eignen Sohn.
Da rief er seinen Schneider,
Der Schneider kam heran.
Da, miß dem Junker Kleider
Und miß ihm Hosen an!

BRANDER.
Vergeßt nur nicht, dem Schneider einzuschärfen,
Daß er mir aufs genauste mißt,
Und daß, so lieb sein Kopf ihm ist,
Die Hosen keine Falten werfen!