FAUST:
Er jammert mich; er war so gut und offen.

MEPHISTOPHELES:
Komm, sehn wir zu! der Lebende soll hoffen.
Befrein wir ihn aus diesem engen Tale!
Einmal gerettet, ist's für tausend Male.
Wer weiß, wie noch die Würfel fallen?
Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.

MEPHISTOPHELES:
Die Stellung, seh' ich, gut ist sie genommen;
Wir treten zu, dann ist der Sieg vollkommen.

FAUST:
Was kann da zu erwarten sein?
Trug! Zauberblendwerk! Hohler Schein.

MEPHISTOPHELES:
Kriegslist, um Schlachten zu gewinnen!
Befestige dich bei großen Sinnen,
Indem du deinen Zweck bedenkst.
Erhalten wir dem Kaiser Thron und Lande,
So kniest du nieder und empfängst
Die Lehn von grenzenlosem Strande.

FAUST:
Schon manches hast du durchgemacht,
Nun, so gewinn auch eine Schlacht!

MEPHISTOPHELES:
Nein, du gewinnst sie! Diesesmal
Bist du der Obergeneral.

FAUST:
Das wäre mir die rechte Höhe,
Da zu befehlen, wo ich nichts verstehe!

MEPHISTOPHELES:
Laß du den Generalstab sorgen,
Und der Feldmarschall ist geborgen.
Kriegsunrat hab' ich längst verspürt,
Den Kriegsrat gleich voraus formiert
Aus Urgebirgs Urmenschenkraft;
Wohl dem, der sie zusammenrafft.

FAUST:
Was seh' ich dort, was Waffen trägt?
Hast du das Bergvolk aufgeregt?