Halb scheel, halb weise sieht sein Blick,

Ein bißgen naß auf euer Glück

Und jammert in Sentenzen.

Hört seine letzten Lehren an,

Er hat's so gut wie ihr gethan

Und kennt des Glückes Gränzen.“

drückte seine Stimmung so wahr und tief, so einfach und schön aus, wie schon damals kaum ein anderer Dichter es vermochte.

So ging er von Leipzig am 28. August 1768 fort. Weder er selbst noch seine Freunde ahnten in ihm die künftige Größe, zu der wir jetzt bewundernd hinaufschauen. Leipzig hat Goethe nicht den Lorbeer ins Haar gewunden, aber noch hat der Blumenstrauß, den der Jüngling hier gepflückt, frischen, unvergänglich frischen Duft.

[1] Briefe an Zelter II: S. 306. (28. Aug. 1816.)

[2] Morgenblatt 1815 N. 69 (März).