Franckfurt,
am 13. Febr.
1769.
Ich binn
Ihr ergebenster Freund
und Diener
Goethe.
[135] Bei Moliere, les fourberies de Scapin III, 2.
[136] K. Fr. Kretzschmann in Zittau hatte herausgegeben: „Der Gesang Ringulphs des Barden, als Varus geschlagen worden war“ (Zittau 1769); welcher in der Neuen Bibliothek der schönen Wissensch. 1769 VIII, 1 S. 76 ff. sehr gelobt wurde. Später erschien auch „Die Klage Ringulphs des Barden“ (Zittau 1771). In den Frankfurter Anzeigen machte sich Goethe noch über ihn lustig (Werke XXXII. S. 48): „Herr Kretschmann erscheint hier in einem ganz unvermutheten Lichte des Patrons, er steht nämlich mit der Goldsichel unter dem heiligen Eichenstamm und initiirt, als ein alter Barde, den Ankömmling Telynhard. Wer doch den Mann kennte, der ihn als Rhingulph eingeweiht hat, damit man's ihm ein klein wenig von Klopstock's und Gerstenberg's wegen verweisen könnte.“
[137] Der Kupferstecher, nachmals Oesers Schwiegersohn.
[138] Wegen der [S. 17 f.] erwähnten Parodie. Man sieht, Clodius beurtheilte diese Äußerung jugendlichen Übermuthes billig und verständig. Sein Sohn, der Professor C. A. H. Clodius, glaubte nach dem Erscheinen von Wahrheit und Dichtung die Ehre seines Vaters retten zu müssen durch einen Aufsatz im Morgenblatt (1812 N. 259 f.): „Über einige literarische Jugendurtheile des Herrn von Goethe“, in welchem er über der Pietät gegen seinen Vater die gegen den großen Mann vergessen zu haben scheint.
[139] Lessing im Laokoon.
[140] Vgl. an [Reich I.]