Götz. Ich trieb sie, und da sie geht, möcht ich sie halten.
Elisabeth, du bleibst bei mir!

Elisabeth. Bis in den Tod. (Ab.)

Götz. Wen Gott lieb hat, dem geb er so eine Frau!

(Georg kommt.)

Georg. Sie sind in der Nähe, ich habe sie vom Turn gesehen. Die
Sonne ging auf, und ich sah ihre Piken blinken. Wie ich sie sah,
wollt mir's nicht bänger werden, als einer Katze vor einer Armee Mäuse.
Zwar wir spielen die Ratten.

Götz. Seht nach den Torriegeln. Verrammelt's inwendig mit Balken und Steinen. (Georg ab.) Wir wollen ihre Geduld für'n Narren halten, und ihre Tapferkeit sollen sie mir an ihren eigenen Nägeln verkäuen. (Trompeter von außen.) Aha! ein rotröckiger Schurke, der uns die Frage vorlegen wird, ob wir Hundsfötter sein wollen. (Er geht ans Fenster.) Was soll's?

(Man hört in der Ferne reden.)

Götz (in seinen Bart). Einen Strick um deinen Hals.

(Trompeter redet fort.)

Götz. "Beleidiger der Majestät!"—Die Aufforderung hat ein Pfaff gemacht.