Franz (wirft sich vor ihm nieder und faßt seine Knie).
Maria (vor sich). Er ist sehr krank. Sein Anblick zerreißt mir das
Herz. Wie liebt ich ihn! und nun ich ihm nahe, fühl ich, wie lebhaft.
Weislingen. Franz, steh auf und laß das Weinen! Ich kann wieder aufkommen. Hoffnung ist bei den Lebenden.
Franz. Ihr werdet nicht. Ihr müßt sterben.
Weislingen. Ich muß?
Franz (außer sich). Gift! Gift! Von Euerm Weibe!—Ich! Ich!
(Rennt davon.)
Weislingen. Marie, geh ihm nach. Er verzweifelt. (Maria ab.) Gift von meinem Weibe! Weh! Weh! Ich fühl's. Marter und Tod!
Maria (inwendig). Hülfe! Hülfe!
Weislingen (will aufstehn). Gott, vermag ich das nicht!
Maria (kommt). Er ist hin. Zum Saalfenster hinaus stürzt' er wütend in den Main hinunter.