Weislingen. Ihr verkennt mich.
Adelheid. Ich nehme Euch, wie Ihr Euch gebt.
Weislingen. Das Ansehn trügt.
Adelheid. So seid Ihr ein Chamäleon?
Weislingen. Wenn Ihr mein Herz sehen könntet!
Adelheid. Schöne Sachen würden mir vor die Augen kommen.
Weislingen. Gewiß! Ihr würdet Euer Bild drin finden.
Adelheid. In irgendeinem Winkel bei den Porträten ausgestorbener Familien. Ich bitt Euch, Weislingen, bedenkt, Ihr redet mit mir. Falsche Worte gelten zum höchsten, wenn sie Masken unserer Taten sind. Ein Vermummter, der kenntlich ist, spielt eine armselige Rolle. Ihr leugnet Eure Handlungen nicht und redet das Gegenteil; was soll man von Euch halten?
Weislingen. Was Ihr wollt. Ich bin so geplagt mit dem, was ich bin, daß mir wenig bang ist, für was man mich nehmen mag.
Adelheid. Ihr kommt, um Abschied zu nehmen.