Immer glaubt ich gut<müthig> von anderen etwas zu lernen,
Vierzig Jahr war ich alt, da mich der Irrthum verließ.
Thöricht war ich immer daß andre zu lehren ich glaubte
Lehre jeden du selbst, Schicksal, wie er es bedarf.
CLXXI.
Leben hab ich gelernt, fristet mir Götter die Zeit.
CLXXII.
Achte hatt ich gesetzt, nun ist die n e u n e gezogen
Sieh wie nah ich schon war, immer flieht mich die Zahl.
Und so klagen die Menschen, die sich dem Zufall vertrauen
<Jeder schaffe sein Glück aber es kostet auch Kraft!>
CLXXIII.
Zum Erdulden ists gut ein Krist zu seyn nicht zu <wancken>
Und so machte sich auch diese Lehre zuerst <ein kristlicher Schwärmer>
CLXXIV.
Thörig war es ein Brod zu vergotten wir beten doch alle
Unser täglich Brod gib uns <heut.>