Emsig wallet der Pilger! Und wird er den Heiligen finden?
Hören und sehen den Mann, welcher die Wunder gethan?
Nein, es führte die Zeit ihn hinweg: du findest nur Reste,
Seinen Schedel, ein Paar seiner Gebeine verwahrt.
Pilgrime sind wir Alle, die wir Italien suchen;
Nur ein zerstreutes Gebein ehren wir gläubig und froh.

XXII.

Jupiter Pluvius, heut erscheinst du ein freundlicher Dämon;
Denn ein vielfach Geschenk gibst du in Einem Moment:
Gibst Venedig zu trinken, dem Lande grünendes Wachsthum;
Manches kleine Gedicht gibst du dem Büchelchen hier.

XXIII.

Gieße nur, tränke nur fort die rothbemäntelten Frösche,
Wäss're das durstende Land, daß es uns Broccoli schickt.
Nur durchwässer' mir nicht dies Büchlein; es sey mir ein Fläschchen
Reinen Araks, und Punsch mache sich jeder nach Lust.

XXIV.

Sanct Johannes im Koth heißt jene Kirche; Venedig
Nenn' ich mit doppeltem Recht heute Sankt Markus im Koth.

XXV.

Hast du Bajä gesehn, so kennst du das Meer und die Fische.
Hier ist Venedig; du kennst nun auch den Pfuhl und den Frosch.

XXVI.