Bei den vielfachsten Studien und Lektüre entdeckte er überall das
Unzulängliche und Lächerliche.

Shandeism nennt er die Unmöglichkeit über einen ernsten Gegenstand zwei Minuten zu denken.

Dieser schnelle Wechsel von Ernst und Scherz, von Anteil und
Gleichgültigkeit, von Leid und Freude soll in dem irländischen
Charakter liegen.

Sagazität und Penetration sind bei ihm grenzenlos.

Seine Heiterkeit, Genügsamkeit, Duldsamkeit auf der Reise, wo diese Eigenschaften am meisten geprüft werden, finden nicht leicht ihresgleichen.

So sehr uns der Anblick einer freien Seele dieser Art ergetzt, ebensosehr werden wir gerade in diesem Fall erinnert, daß wir von allem dem, wenigstens von dem meisten, was uns entzückt, nichts in uns aufnehmen dürfen.

Das Element der Lüsternheit, in dem er sich so zierlich und sinnig benimmt, würde vielen andern zum Verderben gereichen.

Das Verhältnis zu seiner Frau wie zur Welt ist betrachtenswert. "Ich habe mein Elend nicht wie ein weiser Mann benutzt", sagt er irgendwo.

Er scherzt gar anmutig über die Widersprüche, die seinen Zustand zweideutig machen.

"Ich kann das Predigen nicht vertragen, ich glaube, ich habe in meiner Jugend mich daran übergessen."