[19] Bei diesem Beispiele ist auf die zugleich sich bildenden flüchtigen Chlorverbindungen (Chlorschwefel, Arsenchlorid, Antimonchlorid etc.) keine Rücksicht genommen worden. Wer ausführliche Belehrung über den Vorgang bei der obigen Röstung sucht, den verweise ich auf das Werk von B. Kerl, Metallurg. Hüttenkunde, 1861: Bd. I. pag. 65; 1865: Bd. III. 1. Abtheil. p. 217.

[20] Das feste Silberamalgam besteht nach Kersten aus

Silber11,0
Quecksilber84,2
Kupfer3,5
Blei0,1
Zink0,2

[21] Freiberger Tellersilber bestand nach Lampadius aus

Silber75,0
Quecksilber0,7
Kupfer21,2
Blei1,5

Freiberger Raffinatsilber nach Plattner aus

Silber71,55
Kupfer28,01

[22] Auf dem Hüttenwerke zu Call in der Eifel enthält das Werkblei durchschnittlich 0,25 Kil. Silber in 1000 Kilogr.

[23] Stass (in Brüssel) hat neuerdings (1869) behufs der Darstellung von chemisch reinem Silber durch die Knallgasflamme 50 Grm. Silber überdestillirt.

[24] Ein Vereinsthaler wiegt somit 18,518 Grm. und enthält 16,666 Grm. Silber.