[31] Journ. für prakt. Chemie Bd. 108 p. 193–208.
[32] Aus Indien (Bombay, Madras, Pegu) wurden in England folgende Mengen von indischem Salpeter eingeführt:
| 1860 | 16,460,300 | Kilogr. | 1864 | 22,259,840 | Kilogr. | |
| 1861 | 15,690,150 | „ | 1865 | 27,244,360 | „ | |
| 1862 | 22,162,400 | „ | 1866 | 29,322,400 | „ | |
| 1863 | 20,238,250 | „ | 1867 | 29,420,600 | „ | |
| 1868 | 33,062,000 | „ | ||||
[33] Vergl. C. Luckow, Ueber Sprengpulver und Sprengpulversurrogate, namentlich über verbesserten Lithofracteur. Deutz 1869.
[34] Es ist vielleicht nicht überflüssig, daran zu erinnern, dass das Zusammenreiben der Materialien sehr gefährliche Explosionen zur Folge haben kann. Die Materialien sind einzeln fein zu reiben und blos mit der Hand unter einander zu mengen.
[35] Auch bei der Fabrikation des Dynamits sind Unglücksfälle nicht ausgeschlossen. Am 26. Januar 1870 fand in der Dynamitfabrik zu Dünnwald bei Cöln a./R. eine Explosion statt, welche 15 Menschen das Leben kostete; eine nicht minder verhängnissvolle am 29. Mai 1870 zu Krümmel (Herzogthum Lauenburg), sowie am 2. April zu Waldenburg (Oberschlesien).
[36] Die im norddeutschen Bunde gelegenen Steinsalzlager wurden in folgenden Teufen erbohrt:
| Heinrichshall bei Gera | 91 | Meter |
| Stotternheim (S.-Weimar) | 334 | „ |
| Erfurt | 345 | „ |
| Artern | 286 | „ |
| Stassfurt | 259 | „ |
| Schöningen (Braunschweig) | 519 | „ |
| Schönebeck | 555 | „ |
[37] Im Ostseewasser aus dem grossen Sunde zwischen den Inseln Oesel und Moon fand Baron Sass (1866) bei 1,00474 spec. Gewicht nur 0,666 Proc. feste Bestandtheile.
[38] Der sehr verschiedene Wassergehalt, der bei den Analysen des Kieserits gefunden wurde, machen es nach Rammelsberg nicht unwahrscheinlich, dass dieses Mineral ursprünglich wasserfrei ist.