[154] Nicht zu verwechseln mit den Knochenbouillontafeln sind die seit einiger Zeit in Russland dargestellten Bouillontafeln, welche alle wesentlichen Bestandtheile des Fleischextractes enthält. E. Reichardt (1869) fand darin:
| Wasser bei 110° entweichend | 15,13 | Proc. |
| Asche | 4,75 | „ |
| Fett | 0,22 | „ |
| Stickstoff | 10,57 | „ |
| In Alkohol von 80 Proc. Lösliches | 38,09 | „ |
Vergl. Jahresbericht der chem. Technologie 1869 p. 488.
[155] Die von dem Hamburger Giebert in Fray-Bentos in Uruguay gegründete Fabrik ist seit 1867 in den Besitz einer engl.-belg. Actiengesellschaft übergegangen und producirt gegenwärtig jährlich gegen 15,000 Centner Fleischextract. Die beim Schlachten sich anhäufenden Nebenbestandtheile sollen in Düngerfabrikate übergeführt werden. Eine zweite Fleischextractfabrik hat das Bankhaus Benites y Hijo in Buenos Ayres in dem Orte Gualeguaychu (Entre Rios) im Jahre 1869 errichten lassen.
[156] Depositaire des australischen Fleischextractes für Europa sind W. J. Colemann & Comp. in London.
[157] In die nämliche Kategorie von Nahrungsmitteln, die Gemenge sind von animalischen und vegetabilischen Stoffen, gehört die Erbswurst von Grüneberg in Berlin (1870), deren Vorhandensein für die deutsche Armee im Kriege mit Frankreich als eine wahre Wohlthat bezeichnet werden muss.
VI. Abschnitt
Die Färberei und der Zeugdruck.
Die Färberei und Druckerei im Allgemeinen.
Färberei und Druckerei im Allgemeinen.