Versunkensein!

Wer ermißt diese Tiefen?

Innen und außen: kaum sind sie zu scheiden.

Ich bin die lichtgewölbte Weite da oben mit ihren zahllosen Welten. Ich bin das tiefe, süße Dämmern der Breiten, der Duft des Roggens und der tiefbraunen Erdschollen. Ich bin der Ruf der Rebhühner, leises Laubrascheln und hundert feine Geräusche; bin das Gekläff des Hofhundes vom Gehöft drüben; bin der zarte Sternschimmer auf seiner Scheunenmauer; bin die tiefen, schwarzen Schatten.

Und in mir noch eine Sehnsucht?

Augen! Augen! – Fern, fern weite, große Augen, tiefdunkle!

Immer, immer mit demselben uralten Rätsel!


Der Tod

Ich sehe einen lieben Menschen sterben, mir innig verbunden.