Laß! Komm!

Hier!

Drüben auf dem Tisch im blauen Traumlicht steht eine Amphora.

Wir machen uns Hellas zu eigen.

Säulenpracht und heiligheitre Tempelschöne. Im holden Bann des Dreiklangs umspinnt uns unser altes Lied mit goldklaren Melodien.

Der edle Faltenwurf langer, lichter Gewänder. Die Spiele der Olympien, das schöne Gleichmaß heller, athletischer Gliederpracht.

Aber dein Auge, immer und nur! Tief, klar – dunkel! …


Und jetzt sind wir in Indien, in der alten, uralten Heimat!

Eine fremde, wunderlich üppige Vegetation; seltsam glühende Blumen mit wundersamen Düften. Dunkelhäutige Menschen mit dunklen Weisheiten. Die mystische Pracht und Gliederung der mächtigen Tempel. In ihrem blauen Dämmer zwischen heimlicher Farbenglut, funkelnden Steinen und Metallen riesige, starre Götzenbilder, Spiele unserer Träume von uns selbst und unsrem ewigen Schicksal. Zimbelklang und seltsame Tänze und Künste und der Wahnsinn der Begnadeten.