denn, siehe, Deine Taten sind uneins untereinander worden und stehen wider Dich auf!
TODESGESANG
Ich halte in meinen Händen die dunkle Frucht der Erkenntnis und benenne sie: Frucht des Todes.
Das Wort Tod hat drei Laute und leichthin fügt es die tanzende Lippe des Menschen.
Gelächterbewimpelt, ein Ozeandampfer, brauset das Leben vorüber.
Im Wellenpalmblatt seines Kielwassers schaukeln wir auf, beklommene brüchige Kähne.
Unkundig sind und schwer befallen, die da den Tod in der Ferne suchen.
Es trägt der Erkennende seinen Tod mit sich fort durch die Maskenwanderungen der Erde.
Er kennt weder Eile noch Vor- noch Rückwärts und schwebet in unermeßlichem Ausgleich.
Leben und Tod sind ineinander verschlossen, Sein und Nichtsein gebären sich auseinander.