OO Mensch, du liebst das Meer, wie trotzig, frei und groß

Liegt es zu Füßen dir! in seinen Wellenhügeln,

In seinen Tälern siehst du sich die Seele spiegeln,

Die in dir wohnt, gleich ihm unendlich, ruhelos.

Du suchst in Not und Qual, o Mensch, dein eigen Bildnis,

Du hältst es in der Hand, dein scharfes Ohr, es lauscht

Der Flut, die in dir selber wogt und schäumt und rauscht,

Dem ungestillten Schmerz in dieser grausen Wildnis.

Was ihr nicht zeigen wollt, das ruht in guter Hut,

Ihr seid ja alle beide finster und verschwiegen!