Der Tod macht alle bleich und gleich,

Das Auge bricht, die Sinne schwinden,

Der Hals schwillt an, das Fleisch wird weich,

Die Bänder wollen nicht mehr binden.

Die Frauen selbst, die zarten, linden,

Ihr süßer, liebenswerter Schoß,

Er wird zu Staub, ein Spiel den Winden,

Denn allen fällt das gleiche Los.[1] Jacques Coeur, Bankier der französischen Krone unter Karl VII. (1422-1461), der reichste Mann seiner Zeit.

Clément Marot

1495-1539