Im Untergehen färbt das bleichende Gelände,

Sieht man vom Kreuzweg aus in Fernen ohne Ende

Die Bäume alle wandern auf der Pilgerfahrt.

Die Pilger brechen auf, in stiller Trauer wallen

Sie durch den Abend fromm, gedankentief einher.

Die Riesenpilger ziehn die Straße, langsam, schwer,

Verdüstert lassen sie des Laubes Träne fallen.

Die Pilger schreiten fort im langen Doppelglied,

Seit wieviel Jahren schon? kein Ruhen und kein Rasten

Verzögert ihren Gang nach dem schon längst verblaßten,