Es harrt mein Herz des Dolchs, den ihm dein Schweigen wetzte,
Der letzten Hülle harrt, des Grabes harrt die Gier,
O helle Mitternacht, der Fackel weih ich hier
Des Lebens großen Traum, den Speer und Spieß zerfetzte.
Mein heißes Auge späht in deine tiefen Schauer,
Es ringt die leere Hand, die zitternd allerwärts
Gesucht, getastet hat, nach deines Rates Erz,
O Mitternacht, wie kalt fällst du auf meine Trauer!
So manch erstorbner Blick, so manches Auge graute
Vor deinem Angesicht, verzweiflungsvoll gespannt,