Dir selbst und allen Menschen Knecht bist Du nicht frei,

Dein Rücken ist gebeugt, Dein Fuß verstrickt in Schlingen,

Längst ward Dein Haupt entthront, längst füllt die Adern Blei.

Da draußen wogt der Kampf, dort wird die Schlacht gewonnen,

Es hat Dein bleicher Mund das Banner nie geküßt,

Dein Herz ist welk, in alte Texte eingesponnen,

Die blöder Witz wie Tuch zerschneidet und vermißt.

Du bleibst allein. Zurück zur Jugend spähn die Sterne

Des Auges, doch vergebens lockt sie der Magnet,

Verzweifelnd lauschst und einsam Du, wenn in der Ferne