Ihm ist es gleich, ob Marignano ihm den Sieg,

Gleich, ob Pavia ihm den Ruhm nur hat gegeben.

Er lacht des Schicksals, das am Wege lauernd droht,

Die offnen Nüstern saugen aus dem vollen Leben

Den Bluthauch künftiger Schlacht, sie wittern schon den Tod.

Chrysilla

IIst einst der Becher voll, o Göttin reich an Gnaden,

Erspar es mir die Zeit, die zögernde, zu sehn,

Sie soll nicht tränenlos an meinem Lager stehn,

Sie kürzt mir viel zu spät des Lebens langen Faden.