Tief Atem schöpfend hält es auf dem ewigen Pfad,

Wie Pilger, welche müde auf der Höhe rasten.

Im Kelchglas schlafen die verträumten Blumen ein,

Sie hauchen ihrer Seele Balsam in den Schatten,

Und auf den Spiegel streut das Zwielicht, auf den matten,

Wie feuchter Augen Schimmer seinen Widerschein.

Nur nebenan die Wanduhr in der finstern Kammer

Tickt unablässig ruhelos denselben Schlag,

Die bleichen Schatten peinigt sie mit ihrem Hammer,

Die Stunde nagelt sie an den versunkenen Tag.