5. Bändchen: Von alter zu neuer Heimatkunst.

Die Entdeckung der alten Heimatkunst. Wie unsere alte Heimatkunst entstand und unterging. Heimat und Bauernhaus. Heimat und Bürgerhaus, Kirche usw. Heimat und Hausinneres. Wie unsere alte Heimatkunst unterging. Reformgedanken der letzten Jahrzehnte. Der Gedanke der neuen Heimatkunst. Der Heimatkunstgedanke und die anderen Reformgedanken. Kann der Heimatkunstgedanke eine Modelaune sein? Der Weg zu neuer Heimatkunst. Ist neue Heimatkunst denkbar? Wie gehen wir den Weg zu neuer Heimatkunst? Heimatschutz. Unserer Väter Werke als Vorbilder. Wie lernen wir von alter Heimatkunst? Studium der heimatlichen Natur. Studium im heimatlichen Volkstum. Was ist zu erwarten und was ist schon geschehen? Bemerkungen zu den 73 Abbildungen.

Die Gegenwart, Berlin:

Als „Anleitung zu Kunststudien beim Spazierengehen“ habe ich ein trefflicheres Werk noch nicht kennen gelernt, da keines so durchsichtig in Aufbau und Methode, keines so leichtverständlich und wahrhaft unterhaltend und doch so umfassend zugleich war. Ich möchte das handliche kleine Werkchen in keinem deutschen Hause missen. Besonders Lehrer und Volksbildner, wie alle, die irgendwo und wie einmal dazu kommen könnten, in Gemeinde und Staat über Fragen der Baukunst und Heimatkunst mitzureden, zu raten und zu bestimmen, sollten das Lesen dieses Bändchens und das dringendste Weiterempfehlen nicht versäumen; sie werden viel Segen damit stiften und sich um die Heimatschönheit verdient machen.

Die Grenzboten, Leipzig:

Die „Kunstwanderbücher“ haben für unsere Bestrebungen auf dem Gebiete der Heimatkunde und Heimatkunst einen ganz besonderen Wert, weil sie ohne jede Vorbereitung von jedem einzelnen auf ihre Richtigkeit geprüft werden können. Man braucht nur auf die Straße oder vor die Stadt zu gehen, dies oder jenes Kapitel durchzulesen und dann selbst zu beobachten und die Augen richtig aufzumachen. Auf Schritt und Tritt stoßen wir auf Gegenstände, seien es Bauten oder Naturgebilde, die wir nach den Schwindrazheimschen Bemerkungen ganz anders zu beurteilen vermögen wie vielleicht bisher. Und darin liegt eben der große Gewinn und die Freudigkeit, etwas selbst zu sehen und zu entdecken, was man früher nicht beobachtet hat.

Tägliche Rundschau, Berlin:

Der besten einer, die für die Achtung vor unserer heimischen Kunst auch in ihren unscheinbarsten Äußerungen eintreten, ist Oskar Schwindrazheim. Nun will er in einer Folge von „Kunstwanderbüchern“ eine Anleitung geben „zu Kunststudien im Spazierengehen“. Wer in Deutschland reisen will, sollte sich von einem Cicerone wie Schwindrazheim zuvor sagen lassen, was es da alles zu sehen gibt.

Die Lehrerin in Schule und Haus, Leipzig:

Man weiß nicht recht, wem man’s am meisten ans Herz legen soll; dem Vater, der seinen Kindern Sonntags die Vaterstadt zeigt, um sie ihnen lieb und wert zu machen? dem Lehrer, der in Heimatkunde unterrichten soll? den Vätern der Stadt, die berufen sind, ihre alte Schönheit zu schützen und neue Schönheit zu schaffen? oder dem jungen Menschenkinde, das gern auf eigene Faust Entdeckungsreisen macht? oder dem alternden Junggesellen, der einsamen alten Jungfer, um ein freundliches Licht in ihre Seele zu werfen? Ihnen allen, und all denen auch, die ich nicht genannt, möchte ich das Büchlein ans Herz legen.