… Beim Abschied andern Morgens war
ein Nebel weit und breite,
da bracht man ihm das Stammbuch dar
zum Eintrag, eh' er scheide.
Und zittrig schrieb er: »Kund soll sein,
daß ich hie eingeritten
und lob' das Haus zum Frankenstein
als Haus von guten Sitten:
Der Willkumm hat mir so gemund't,
daß ich das Bett nicht finden kunnt',
holliro, nicht nur der Stiefel
's ging alles um


Die Pfändung

Und wieder saß beim Weine
im Waldhorn ob der Bruck
der Herr vom Rodensteine
mit schwerem Schluck und Gluck.

Der Wirt sprach tief in Trauer:
»Daß Gott sich mein erbarm'!
Der sitzt wie eine Mauer
und trinkt mich nächstens arm.

Wie soll das all noch enden?
Kein' Pfennig gibt er her …
Ich glaub', ich laß ihn pfänden,
sonst weicht er mir nicht mehr!«

Der Fronvogt samt dem Büttel
kam handfest an im Horn:
»Heraus den Sammetkittel,
die Stiefel und die Sporn.

Heraus des Mantels Zirde,
Handschuh und Zobelhut!
Verfallen diesem Wirte
ist all Eu'r Hab und Gut!«

Da lacht der Rodensteiner:
»Nur zu! … wie wird mir wohl!
's trinkt leichter sich und feiner
im Unterkamisol!