Auf der Löwengasse gab es ein großes Wehklagen. Die Sternbübles stimmten es an, denn weder den alten Hösles noch den neuen Handschuhen war der Kampf mit den Eseln gut bekommen. Jammernd standen beide da und hielten die Hände weit ausgestreckt; gerade in den Gassenschmutz hatten sie damit gegriffen, hin war alle Pracht.
Doch Alette, die sich besser auf Handschuhe verstand, tröstete, die könnten gereinigt werden, und Gundel versprach: „Ich flick euch die Hösle,“ und Herr Baldan versicherte: „Ihr werdet noch manchmal in den Schmutz fallen, ehe ihr nach Leipzig kommt.“
Die Sternbübles sahen sich an. Nun, so etwas kam freilich öfter vor, und immer war es wieder gut geworden. Warum also weinen?
„So ist’s recht!“ rief Herr Häferlein. „Lacht nur wieder, dann bekommt ihr auch die Zuckerhimbeeren.“
„Und reisen dürft ihr so weit!“ sagte Trinle Grill sehnsüchtig.
Die Reise, o jemine, wenn’s nur erst so weit wäre!
Mathes und Peter vergaßen die Esel, die beschmutzten Handschuhe, die zerrissenen Hösle, alles, und plötzlich stimmten sie, nicht gerade sehr lieblich, ein Lied an, das Gundel ihnen zur Freude und Übung wohl schon zwanzigmal vorgesungen hatte.
„Wir reisen in die weite Welt,
Juchheissassa!
Wir haben einen großen Beutel Geld,