Inzwischen hatten sich bei dem Schmettern der Fanfaren der Oberbefehlshaber der Artillerie und der Großstallmeister des Emirs, begleitet von einer glänzenden Escorte, zum Empfange Iwan Ogareff’s vor das Feldlager hinaus begeben.

Als sie diesem nahe kamen, erwiesen sie ihm die höchsten Ehrenbezeigungen und luden ihn ein, ihnen nach dem Zelte Feofar-Khan’s zu folgen.

Ruhig und gemessen wie immer erwiderte Iwan Ogareff nur sehr kühl die Höflichkeiten der zu seinem Empfange entgegengesendeten hohen Staatsbeamten. Er war nur sehr einfach gekleidet, trug aber, – fast erschien es wie ein Ausdruck etwas prahlerischer Frechheit, – noch russische Uniform.

Gerade als er die Zügel seines Rosses faßte, um in den Kreis des Lagers zu reiten, drängte sich Sangarre durch die Reiter der Escorte, näherte sich ihm und blieb unbeweglich stehen.

„Nichts? fragte Iwan Ogareff.

— Nichts.

— Sei geduldig.

— Nähert sich die Stunde noch nicht, wo Du die alte Frau zum Reden zwingen wirst?

— Sie kommt, Sangarre.

— Wann wird das Weib sprechen sollen?