„Michael!“ verstanden sie deutlich.
Dann sprang ein Hund, über und über blutig, an Nadia heran. Es war Sersko.
Nicolaus konnte nicht fern sein. Er allein hatte den Namen Michael stammeln können. Wo war er? Nadia fand kaum noch die Kraft, ihm zuzurufen.
Michael Strogoff kroch auf der Erde hin und suchte mit den Händen.
Da erhob Sersko ein neues Gebell und stürzte auf einen ungeheuren Raubvogel zu, der tief auf der Erde hinstrich.
Es war ein Geier. Als Sersko auf ihn zusprang, flog er ein Stück auf, kehrte aber zurück und stieß auf den Hund.
Noch einmal stürzte sich dieser gegen den Geier, da traf ihn der furchtbare Schnabel auf den Kopf und leblos brach das treue Thier zusammen.
Zu gleicher Zeit entfuhr Nadia ein Schrei des Entsetzens.
„Da … da!“ rief sie.
Aus der Erde ragte ein Kopf hervor. Ohne das Leuchten am Himmel, das die Steppe erhellte, hätte sie mit dem Fuße daran gestoßen.