»Komm... komm! rief er Sissy.
– Wohin denn?
– Hinaus!... Komm!... Bitte, komm!«
Sissy weigerte sich. Sie wollte den todten Körper in der Hütte nicht allein lassen. Uebrigens war ja die Thür verschlossen.
»Komm... komm! wiederholte das Kind.
– Nein, nein, wir müssen jetzt hier bleiben!
– Sie ist ja ganz kalt... und ich auch... ich friere, ach, ich friere!... Komm, Sissy, komm mit! Sie könnte uns am Ende mitnehmen, da hinunter, wo sie ist!«
Das Kind war vom Schrecken gepackt. Der Knabe hatte das Gefühl, daß er auch sterben würde, wenn er nicht entwiche. Allmählich wurde es dunkler.
Sissy zündete einen Kerzenstumpf an, den sie in den Spalt eines Stückes Holz klemmte und stellte dieses neben das Todtenlager.
Findling fühlte sich noch mehr entsetzt, als der Lichtglanz die Gegenstände um ihn leicht erzittern zu machen schien. Er liebte ja Sissy, liebte sie, wie eine ältere Schwester. Was er an Liebkosungen erfahren, war von ihr gekommen. Er konnte aber nicht hier bleiben... er konnt' es nicht!