– Ich, Miß Anna?...

– Weißt Du denn noch, daß Dein Name da »Sib« ist?

– Sib?... Ja wohl.

– Elisa, schärfe ihm ja noch einmal ein, daß er Sib heißt, bis zum Augenblicke, wo Du ihn dem Regisseur neben der Thür zuführst.

– Gewiß, Miß Anna.

– Und daß er nur das Stichwort nicht verfehlt! Du weißt übrigens, wendete die Künstlerin sich, mit den Finger drohend, an den Knaben, Du weißt, daß Dir sonst Deine Guinee wieder genommen wird. Also Achtung vor der Geldbuße....

– Und vor dem Gefängniß!« setzte Elisa dazu, ihn mit strengem Blicke musternd.

Genannter Sib sah nach, ob die Guinee, die er sich schon nicht wieder abnehmen lassen würde, noch in seiner Tasche war.

Jetzt kam der große Moment. Elisa faßte ihn an der Hand und ging mit ihm nach der Bühne hinunter.

Sib war anfänglich ganz verwirrt durch die vielen Flaschenzüge und Seile, wie über die von allen Seiten strahlenden Gasflammen und das Durcheinander von Figuranten und Schauspielern, die ihn lächelnd betrachteten.