»Warum? antwortete er, sich mühsam beherrschend. Kommt alle, mein Vater, meine Mutter, meine Brüder, kommt mit mir!«
Sie folgten ihm nach der Mitte des Hofes.
Hier erhob sich inmitten von wildem Gebüsch und Brombeergesträuch eine kleine grünende Tanne.
»Jenny, redete er das kleine Mädchen an, siehst Du diesen Baum?... Ihn hab' ich am Tage Deiner Geburt gepflanzt. Er ist jetzt, wie Du, acht Jahre alt.«
Kitty, die dabei an die Zeit dachte, wo sie so glücklich gewesen war und auf die Andauer dieses Glücks bauen zu können glaubte, schluchzte vor Schmerz.
»Jenny... mein liebes Kind, fuhr Findling fort, Du siehst auch dieses Messer...«
Er hatte dabei ein Messer aus seinem Gürtel gezogen.
»Das war das erste Geschenk, das mir Großmutter machte... Deine Urgroßmutter, die Du kaum gekannt hast....«
Bei Erwähnung dieses Namens hier inmitten der Trümmer wollte Martin, seiner Gattin und seinen Kindern fast das Herz zerspringen.
»Jenny, fuhr Findling fort, nun nimm dieses Messer und grabe damit die Erde am Fuße der Tanne auf.«