»Das wäre der Eine!«

Martinez irrte wie ein Wahnsinniger durch die dunkle Einöde. Mit entblößtem Haupte lief er durch den Regen, der in Strömen niederfloß.

»Zu Hilfe, zu Hilfe« rief er, auf den schlüpfrigen Steinen ausgleitend.

Plötzlich vernahm er ein tosendes Rauschen.

Martinez stutzte und hörte einen herabstürzenden Wildbach.

Es war der kleine Fluß Ixtolucca, der sich fünfhundert Fuß unter ihm dahin wälzte.

Einige Schritte weiter war über den Fluß eine Brücke aus Agaveseilen geschlagen. An beiden Uferwänden nur durch zwei eingerammte Pfähle gehalten, schwankte diese Brücke jetzt wie ein ausgespannter Faden.

Krampfhaft erfaßte Martinez die Lianen und kroch furchtsam auf die Brücke. Mit aller Anstrengung gelangte er bis zu dem entgegengesetzten Ufer.

Da richtete sich ein unheimlicher Schatten vor ihm auf.

Martinez wich stumm zurück und suchte das eben verlassene Ufer wieder zu erreichen.