„Ja, ja — es verdient dieselbe.“
„Aber mein Himmel! was ist das?“ rief mit einem Male Jene aus, indem sie mit den Augen nach Cölestinen deutete: — „Haben Sie nichts bemerkt, meine Damen? — So eben hat der Chevalier die Gräfin verlassen — und sie, diese junge hoffnungsvolle Calypso — — ist ihm mit einer sonderbaren Bewegung in Blick und Miene gefolgt, mit einer Bewegung, sag’ ich, die den Grafen, ihren Mann, welcher dort hinter der Blumenpyramide — wie eine Klapperschlange hinterm Gesträuche — verborgen lauert, dem Wahnsinn nahe gebracht zu haben scheint.... denn sehen Sie — seine Hand, die krampfhaft einen Oleander hielt — hat denselben wahrscheinlich ohne daß er es weiß mitten entzwei gebrochen.“
„Richtig! richtig! — Ah, es ist zu reizend! zu interessant! — — Ein Herkules also — der Bäume entwurzelt....“
„Ah! Ah! Ah! — Ungeheuer großartig! — Dieser Marsan ist ein Phänomen! — — Er hat sich der Gräfin wieder genähert — — — und bei Anadyomene! — ihr Auge scheint ihm dafür einen eben so stillen als ausdrucksvollen Dank zu spenden....“
„Der Mann aber — der Gemahl — was thut er?“
„Mein Gott — er ist halbtoll...... Um Himmelswillen! bemerken Sie doch, holde Freundin. — Seine Phrenesie geht so weit — — daß er im Angesicht des ganzen Salons sich hinter den Blumen auf alle Vier niederläßt, um bequemer zu beobachten, der Bedauernswerthe. Gleicht er nicht dem Nabuchedonosor — und scheint es nicht, als wolle auch er Gras fressen?.. hahaha!“
„Es ist entsetzlich! Es ist entsetzlich! — Das ist noch nie da gewesen!“
„Inzwischen scheinen die beiden jungen Leutchen dort — Marsan und die niedliche Frau vom Hause — sich gar köstlich die Zeit zu vertreiben. Sie lacht so viel und er erzählt so unermüdlich, daß man seine Freude an diesem Gedeihen haben kann....“