»Er wollte ja ooch nich, ihn hat das Herz jeblut't, aber er mußte ja. Wat kann er alleene jejen die Uebermacht? Er jinge für den Herrn und die Frau durch den dicksten Kleister, aber er derf nich.«

»Wer macht mir nun den Adler für meinen Aufbau?«

»Was?« rief ich, »der ist noch nicht da? Die Hauptkrone der ganzen Ausstellung?«

»Vorläufig nur im Grundriß.«

»Karl, her damit. Ich hole den Eiserkasten. Den bringen wir selbst auch wohl noch zu Stande, der akademische Plan ist ja vorhanden und die Socken dito.«

»Halt, Wilhelmine, nicht übereilt. Es sind Tapeziere von auswärts verschrieben, die werden kommen. Was am Eröffnungstage nicht fertig ist, wird's vierzehn Tage später sein.«

»Das werde ich besonders in meinen Berichten hervorheben, mein Karl. Du sollst nicht wegen des Streikes zu kurz kommen. O nein. Ich werde öfter lobend auf Dich hinweisen, und wenn er erst an seinem Platze prangt, auch auf den Sockenadler. — Haben Sie sich man nicht so, Dorette, Sie sehen, es geht auch ohne.«

»Ach, Madame, et is schon nich mehr scheen. Ick weeß nich, wie't werden soll.«

»Dorette,« nahm ich strenge das Wort, »wir haben diesen Sommer doppelte, ja dreifache Arbeit, dabei müssen Sie durchaus auf dem Posten sein.«

»Det kann ick nich versprechen.«