„Das Volk ist doppelt froh. Einmal, daß Perottis Sage unwahr ist, ferner daß ein Minister, der seinen vollen Haß trägt, hat ins Gefängniß wandern müssen.“
Das sind, erwiederte Flore, alles Dinge, wovon dies gute Volk nichts wußte, ehe wir die Hand an seine Verfeinerung legten. Ich sehe gar wohl, daß jede Unze des Guten, die es durch mich empfing, reichlich durch eine Unze Uebel aufgewogen wird, und das ist es, was mir die ganze Beherrschung höchst zuwider, mit jedem Tage mehr zuwider macht. An all das geflossene Blut darf ich vollends nicht denken, oder mich befallen Gram und Trübsinn.
O, fiel der andre ein, ein Gemahl, ein Gemahl, nur Perotti nicht.
Schweigt, ich besitze schon einen! — Doch Apropos! Ihr erwähntet vor Kurzem eines rühmlichen jungen Mannes. — Faßt ja keinen unrichtigen Gedanken, wenn ich frage. Es hieß, ich verdankte ihm viel, und das mag ich nicht schuldig bleiben.
Alonzo fing eben lächelnd an:
Es ist —
Da trat ein Diener ins Zimmer, und meldete Musas Zurückkunft. Dies unterbrach das Gespräch völlig, denn Florens ganzer Antheil war dem Neger zugewendet, der auch gleich vorkam.
Zweites Kapitel.
Musas Berichterstattung.
Was sagt Kuku? wackerer Dschelab, rief Flore dem Ankömmling entgegen.
Er erwiederte folgendes: