»Sie werden es schon sagen, wenn Sie wollen.«

Balázs Putnoki fuhr mit boshaftem Lachen fort:

»Sie haben den berühmten Mantel gebracht, sehen wir nun, was Sie mit demselben anzufangen wissen. Sie werden ihn anziehen und in ihm zum Beg gehen.«

Das Herz des jungen Mannes zog sich zusammen. Das kam unerwartet. Seine Füße wankten fast. Aber rasch gewann er wieder Kraft. Wie zu sich selbst sagte er: »Ich darf nicht erschrecken, ich darf es nicht ...« Sein Herz schlug stark, seine Stimme wurde tonlos; aber die Farbe des Gleichmuts lagerte auf seinem Gesicht.

»Und was soll ich dem Beg sagen?«

»Sagen Sie ihm, daß er sich mit der Hälfte des Tributs begnüge und auch damit zwei Tage warte, bis wir ihn zusammengebracht haben. Oder aber, zum Teufel, bieten Sie ihm den Kaftan an, welcher fünfzig Pferde, hundert Ochsen und ungefähr viertausend Dukaten repräsentirt. Er wird zufrieden sein. Hehehe! und was noch zurückkommt, das bringen Sie in die städtische Kasse. Hahaha!«

»Der wird mich ja sofort rädern lassen oder in Ketten schlagen.«

Putnoki zuckte die Achseln.

»Das ist Ihr Malheur.«

»So?« rief Lestyák bitter aus. »Verurteilen Sie mich wirklich dazu?«