Fig. 450.

Ceriopora spongites Goldf. Grünsand. Essen. a Nat. Größe, b von oben, c von unten, vergrößert.

Die Cerioporiden bilden inkrustierende, knollige, lappige, seltener baumförmige Kolonien, aus dichtgedrängten und engverwachsenen Röhrenzellen, deren Öffnungen nicht erhaben vorragen, sondern über die ganze Oberfläche verteilt sind. Zuweilen sind die größeren Öffnungen von kleineren umgeben. Die Cerioporiden stehen in ihrem Aufbau und in ihrer allgemeinen Erscheinung den Monticuliporiden (S. [95]) nahe und sind nicht immer sicher von denselben zu unterscheiden. Sie finden sich außerordentlich häufig in der alpinen Trias, in Jura und Kreide, seltener in Tertiär- und Jetztzeit. Beispiele: Ceriopora Goldf. (Fig. [449]. [450]), Radiopora d'Orb. (Fig. [451]), Alveolaria Busk, Heteropora Bl. (Fig. [452]), Petalopora Lonsd. etc.

Fig. 451.

Radiopora stellata Goldf. sp. Pläner. Plauen, Sachsen.
a Stock in nat. Größe, b vergrößert, c Vertikalschnitt durch ein Exemplar aus dem Grünsand von Essen.

Fig. 452.