Fig. 483.

Crania Ignabergensis Retzius. Oberste Kreide von Ignaberga in Schonen.
a Exemplar in nat. Größe von der Seite und von oben, b und c Innenseite der Unterschale, d Innenseite der Oberschale vergrößert.

Die vom Silur bis in die Jetztzeit fortdauernde Gattung Crania Retz. (Fig. [483] bis [485]) wird nach der Beschaffenheit der Muskeleindrücke und des dreieckigen Vorsprungs der Ventralschale in mehrere Subgenera (Craniella Oehlert, Cardinocrania Waagen, Ancistrocrania, Craniscus Dall, Pholidops Hall, Pseudocrania M'Coy) zerlegt. Hauptverbreitung in der Kreide. Die vier Muskeleindrücke und der nasenförmige Vorsprung der Ventralschale erinnern an einen Totenkopf.

Fig. 484.

Crania (Craniscus) velata Quenstedt. Ob. Jura. Oerlinger Tal.
Unterschale von innen, nat. Größe. (Nach Quenstedt.)