Fig. 533.

A Rhynchonella loxia Fisch. Ob. Jura. Moskau. a, b, c Beschaltes Exemplar, d Steinkern, nat. Größe. B Rhynchonella quadriplicata Quenst. Brauner Jura. Bopfingen, Württemberg.

Diese äußerst formenreiche Gattung ist in zahlreiche Subgenera zerlegt worden, indem der Name Rhynchonella s. str. auf die Formen mit Deltidium amplectens, Zahnstützen in der Ventralschale und schwachem Medianseptum in der Dorsalschale beschränkt wird. Bei Hemithyris d'Orb. ist ein schwach entwickeltes Deltidium sectans vorhanden; Acanthothyris d'Orb. (Jura) hat röhrenartige Fortsätze auf der Oberfläche, Rhynchopora King (Perm) punktierte Schale, Halorella Bittner (Trias) scharfe Schnabelkanten, Austriella Bittner (Trias) glatte Oberfläche, kleinen Wirbel und ohrenartige Verlängerungen des Schloßrandes, Norella Bittner (Trias) eine Stirnbucht in der Dorsalschale. Peregrinella Oehlert (Neocom) ist sehr groß, ohne Stirnsinus, radial gerippt mit geradem Schloßrand und niedriger Area. Bei Eatonia Hall (Silur) und Terebratuloidea Waagen (Karbon) fehlen die Zahnplatten in der Ventralschale; die erstere hat gespaltene Crura, die zweite ein Deltidium sectans.

Fig. 534.

a Rhynchonella vespertilio Brocchi. Ob. Kreide. Villedieu, Touraine. Nat. Größe. b Innere Ansicht der kleinen Schale von Rhynchonella lacunosa Schloth. sp. von Engelhardsberg, Franken.