Fig. 558.
Saxicava arctica Lam. Tier mit fast vollständig verwachsenen Mantellappen. (p Fuß, s oberer oder Kloaken-Sipho, s' Kiemen-Sipho.)
Bei verwachsenen Mantellappen ist das Tier wie in einem Sack eingeschlossen, doch gestatten mindestens zwei schlitzförmige Öffnungen den Austritt gewisser Organe und das Einströmen des Wassers. Meist beschränkt sich die Verwachsung der Mantellappen nur auf gewisse Regionen. Hinten befinden sich stets zwei Öffnungen, wovon die untere zum Einströmen von Wasser dient, während die obere die Exkremente ausführt. Sehr häufig verlängern sich die Ränder der beiden hinteren Öffnungen röhrenförmig und bilden zwei sogenannte Siphonen (Fig. [558]), wovon der untere Kiemen- oder Atmungs-Sipho, der obere After-Sipho heißen. Sie bleiben entweder getrennt oder können teilweise, zuweilen auch ganz miteinander verwachsen und mehr oder weniger weit aus der Schale vorragen.
Fig. 559.
Lutraria elliptica Roissy. Linke Schale von innen (2/3 nat. Größe). (p Mantellinie, s Mantelbucht, a vorderer, a' hinterer Muskeleindruck, v h Länge, u i Höhe.)